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Hey Bundestag

Dank der 57067 Petitionsunterzeichner*innen und unserem großartigen Team an Partner*innen unserer Initiative, hatten wir am 14. September eine Anhörung im Bundestag, in der unser Co-Geschäftsführer Tobias eine gesetzliche Verankerung der CO2e-Kennzeichnung von Lebensmitteln präsentieren durfte. Vielen Dank an alle, die auf diese Website gekommen sind und uns Ratschläge für seine Rede gegeben haben sowie die tonnenweise moralische Unterstützung. Wir finden, dass Tobias einen großartigen Job gemacht hat, aber schaut es euch doch selbst an (klicke einfach unten auf das Video der Anhörung, um diesen Hafer-Punk in Aktion zu sehen). Ansonsten könnt ihr euch weiterhin an Website erfreuen, die wir für alle gemacht haben, die vielleicht daran interessiert sind, die Ganze Sache weiterzuverfolgen oder sich einfach einen Moment nehmen wollen, um zu überlegen, warum es wirklich cool ist, klimafreundlicher zu essen.

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Wir verstehen schon, dass eine Retro-8-Bit-Website nicht ausreicht, damit du mit auf diesen ‚klimafreundliches Essen‘ Zug aufspringst. Du hast Fragen? Cool. Wir haben Antworten. Oder zumindest Abi, unsere Nachhaltigkeitsexpertin. Nur zu, frag sie irgendetwas - das wird ihrem mit wissenschaftlichen Daten und Zahlen vollgestopften Hirn ordentlich was zu tun geben.

Mir ist bekannt, dass Oatly Germany GmbH die Informationen, die ich hier für den Inhalt von "Hey Bundestag" eingereicht habe, öffentlich nutzen kann. Erfahre hier mehr darüber (Datenschutzerklärung).

Wie war der Termin im Petitionsausschuss? Wart ihr erfolgreich?

Am 14. September war es endlich soweit und wir hatten die Möglichkeit, die Stimmen von 57.067 engagierten Bürger*innen und einer Initiative von gleichgesinnten Unternehmen in einem Raum voller Politiker*innen zu vertreten. In einer interessanten Diskussion haben wir die Dringlichkeit einer staatlich verpflichtenden CO2e-Kennzeichnung von Lebensmitteln demonstriert. Jetzt müssen wir erstmal abwarten, denn noch ist es schwer einzuschätzen, wie sich der Petitionsausschuss entscheiden wird und ob dieses Anliegen an das Parlament weitergetragen wird. Aber wir werden nicht einfach nur rumsitzen und warten! Gemeinsam mit den Unternehmen, die sich dazu entschlossen haben unserer Initiative für mehr Transparenz in der Lebensmittelindustrie beizutreten, wie zum Beispiel fritz-kola, FRoSTA, Rügenwalder Mühle und Nestlé Deutschland, werden wir weiterhin unsere gemeinsamen Ziele verfolgen. Erst wenn wir gemeinsam mit Politiker*innen, Bürger*innen und anderen Akteur*innen in der Branche zusammenarbeiten, können wir eine Systemüberholung herbeiführen, welche wir in unserem Nahrungsmittelsystem dringend brauchen. Die Arbeit geht also weiter!

hätte bitte gern den Text der CO2-Petition oder link dahin

Hier der Link zu unserer Petition, die wir im letzten Herbst eingereicht hatten: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_10/_01/Petition_99915.nc.html

Liebes Oatly-Team, wir von B. Just Bread haben eure Anzeige(n) in der neuesten Zeit-Ausgabe gesehen und finden eure "Hey-Bundestag-Kampagne" richtig stark! Wo können wir uns weitere Infos zu eurer Aktion holen? Beste Grüße aus dem Ruhrgebiet :-)

Wir freuen uns unendlich über alle potenziellen Partner*innen! Wenn ihr Lust habt ein Teil unserer Initiative für CO2e-Transparenz in der Lebensmittelindustrie zu werden, dann meldet euch doch hier: co2transparenz@oatly.com

Wäre es möglich, die Produkte alternativ auch als Konzentrat anzubieten? Das würde Verpackungsmüll und Einkaufsschlepperei sparen und wäre zusätzlich verwendbar wie Kaffeesahne.?

Im Moment ist dies nicht möglich, da unsere Haferdrinks aus einer Haferbase hergestellt werden.  

Noch mal das Thema Tetrapak: Es handelt sich hier um ein Verbundmaterial, das am schlechtesten von allen recycelt werden kann, d.h. keine stoffliche Verwertung, sondern Verbrennung. Recycling steht nun mal für thermische Verwertung u./o. Export ins Ausland. Glas ist natürlich am ökologischsten.

Tatsächlich ist die Tetra Pak Verpackung für unsere Nutzung der Verpackungsmaterialien die nachhaltigste Option - im Vergleich zu Glas oder Kunststoff. Wir berücksichtigen in allen Aspekten unseren gesamten Transportweg, dabei wären Glasflaschen zu transportempfindlich und würden durch ihr höheres Gewicht einen nachhaltigen und energieeffizienten Transport deutlich erschweren. Wir möchten als Unternehmen so nachhaltig wie möglich sein, daher überprüfen wir unsere Entscheidungen ständig und wägen ab, welches die bestmögliche Option für unsere Ziele ist.

Moin, ich habe mich vor ca. einem Jahr noch vegan ernährt. Nun, das hat nach einem Nebenjob in 'ner Bratswurstbude leider geendet. Nun fresse ich jeden scheiß in mich hinein, der in meinen Geldbeutel passt. Ich wette Ihr hört solche Fragen jeden Tag, aber: Wie kann ich wieder gut anfangen?

Natürlich kann der Umstieg auf eine pflanzenbasierte Ernährung einigen anfangs etwas schwerfallen, das ist völlig in Ordnung. Es gibt viele wundervolle Alternativen zu Fleisch- und Milchprodukten, die auch für den kleinen Geldbeutel geeignet sind. Wir glauben aber, dass es letztendlich am besten ist, wenn du dir wieder ins Bewusstsein rufst, was hinter all dem steckt und was dich beim letzten Mal motiviert hat, deine Ernährung umzustellen. Viel Erfolg!

Stimmt es dass ihr Schwierigkeiten hattet eine Anhörung im Bundestag zu bekommen obwohl ihr mehr als 50.000 Unterschriften erhalten hatten?

Nein, das stimmt nicht. Durch das Erreichen von mehr als 50.000 Unterschriften haben wir die Möglichkeit bekommen, am 14. September unser Anliegen vor dem Bundestag zu diskutieren.

Wie gut schmeckt hafermilch im Vergleich zu kuhmilch auf einer Skala von 1 bis 10

Geschmack ist bekanntlich sehr subjektiv, aber wenn wir so gefragt werden, würden wir unseren Haferdrinks eine glatte 10 geben.

Warum sagt ihr nicht, wer ihr seid? Ist doch keine Schande, Hafermilch zu produzieren! Habt ihr schon mein letztes Buch gelesen? Die CO2-Bremse. Mit dem (persönlichen) Emissionsbudget gegen die Klimakrise. Wahrscheinlich der einzige gangbare Weg, die CO2-Emisssionen noch rechtzeitig herunterzufahren

Wir sind Oatly und stolz darauf lecker-cremige Haferdrinks an unsere Haferfans zu bringen! Es ist wundervoll, dass auch du dich mit den CO2e-Emissionen auseinandersetzt, denn wir müssen alle gemeinsam arbeiten, um eine Chance im Kampf gegen die Klimakrise zu haben.

Wer seid Ihr? Wo ist das Impressum?

Wir sind Oatly, ein nachhaltiges Unternehmen aus Schweden, das leckere und cremige Haferalternativen zu regulären Kuhmilchprodukten anbietet. Unser Impressum findest du hier: https://www.oatly.com/de/impressum

Hallo liebes Oatley-Team, wie stellt Ihr euch die CO2e-Kennzeichnung von importieren Lebensmitteln (2019 gem. Statista Waren im Wert von 49 Mrd. Euro) vor? Beste Grüße und viel Erfolg Mochtar

Die geforderte staatlich verpflichtende CO2e-Kennzeichnung würde nur deutsche Lebensmittelhersteller betreffen, also keine importierten Lebensmittel. Natürlich würden wir es sehr begrüßen, wenn dieses Gesetz in den kommenden Jahren global oder zunächst auf EU-Ebene gelten würde, hoffen aber vorerst, dass die deutsche Regierung mit dem Erlass eines solchen Gesetzes anderen Ländern zeigen wird, dass es vorteilhaft ist, das Gleiche zu tun.

Nicht speziell ein Oatly-Thema, aber mich nervt zunehmend, dass viele vegane Produkte meist nur in kleinen Portionen und Plastik-lastigen Verpackungen zu haben sind. Ich freue mich so, wenn sowas endlich an der Theke und am Stück zu haben ist.

Wir haben uns bezüglich Verpackungsmaterialien natürlich sehr viele Gedanken gemacht. Bei allen Endscheidungen, die wir fällen, betrachten wir sowohl den gesamten Lebenszyklus unserer Produkte als auch die gesamten Klimaauswirkungen von Verpackungen. Wir sind bemüht, diese stets so nachhaltig und ressourcenschonend wie nur möglich zu gestalten und wägen unsere Optionen ständig ab. Gerne leiten wir dein Anliegen an die Produktionsabteilung weiter, insgeheim träumen wir nämlich auch von Seen voll bis oben hin gefüllt mit Hafergenuss. Never say nerver…

Was ist der Sinn des Lebens?

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Wird über eine andere Art der Verpackung nachgedacht? In Glasflaschen und/oder Mehrweg-Behältern? Die Frage, wie/ob die Verpackung recycelt wird, auszuklammern, finde ich schade, denn in Deutschland wird der meiste Plastikmüll verbrannt oder nach Asien verschifft und landet dort oft in der Natur.

Wir haben uns dies bezüglich natürlich sehr viele Gedanken gemacht.  Bei allen Endscheidungen, die wir fällen, betrachten wir sowohl den gesamten Lebenszyklus unserer Produkte als auch die gesamten Klimaauswirkungen von Verpackungen. Hierbei stellen die Verpackungen von Tetra Pak immer noch die nachhaltigste und ressourcenschonendste Option dar, da heutzutage keine Glasflasche zu 100% aus recyceltem Material besteht. In Deutschland ist es momentan möglich rund 80% eines Tetra Pak Kartons zu recyceln. Und etwas 75% der Kartons finden ihren Weg zurück in den Recyclingkreislauf. Bezüglich eines Pfandsystems ist es für uns als international agierende Unternehmen nicht möglich bei Produktion, Verpackung und Transport länderspezifisch zu variieren. Eine universelle Lösung gibt es leider noch nicht. Wir können dir aber versichern, dass wir alle unsere Entscheidungen immer zugunsten der Nachhaltigkeit abwägen, dazu lernen und den Anspruch haben uns ständig zu verbessern. Wir hoffen, dass wir dir damit weiterhelfen konnten.

Hallo liebes Oatly-Team, Ich bin nun schon mehrfach auf eure "Hey Bundestag" Plakate gestoßen - ein super Aktion. Ich frage mich allerdings, warum auf den Plakaten, im Gegensatz zur Website, nicht gegendert wird - es ist nur die Rede von Bürgern. Liebe Grüße Kristin

Danke für die wertvolle und wichtige Anmerkung. Aus typografischen Gründen war es und in diesem einen Fall leider nicht möglich, auf unseren Plakaten zu gendern, in allen anderen Texten unserer Kommunikation gendern wir aber akribisch und ohne Ausnahme. Melde dich gerne, falls du weitere Fragen oder Anregungen haben solltest!

Wird die Oatly Hafermilch für Deutschland von Schweden nach Deutschland transportiert oder hier abgefüllt?

Das kommt ganz auf das Produkt an. Unsere größte Produktionsstätte liegt in der Stadt Landskrona in Schweden. Hier findet der größte Teil der Produktion statt. Um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, haben wir seit geraumer Zeit eine weitere Produktionsstätte in der niederländischen Stadt Vlissingen eröffnet. Einige Produkte werden auch von Co-Packern in Deutschland abgepackt.

Liebes Oatly-Team, wir von Gustavo Gusto sind hellauf begeistert von Euer Hey-Bundestag-Bewegung! Und ja, wir wären gerne in irgendeiner Form dabei :-) Würdet Ihr uns bitte nähere Informationen dazu schicken, welche Möglichkeiten es hier gäbe?

Vielen Dank für eure liebe Nachricht und dass ihr uns unterstützen wollt! Schreibt uns doch eine E-Mail an co2transparenz@oatly.com und wir werden euch mit Infomaterial überfluten! Wir sind gespannt wie ein Flitzebogen vor Vorfreude auf eure Mail und senden haferige Grüße.

Hallo liebes Oatly-Team, ich finde es klasse, dass Ihr eine Bio-Hafermilch anbietet, welche nur "EU-eigenen" Hafer enthält. Warum allerdings könnt ihr diesen Bio-Standard nicht auf eure anderen Produkte (z.B. die Schokomilch) ebenfalls anwenden? VG und vielen Dank Marcel

Danke für das tolle Feedback. Unsere Motivation ist es, den Wandel zur pflanzenbasierten Ernährung stetig voranzutreiben. Um dabei möglichst viele Menschen zu erreichen, sind wir mit unserem Produktangebot sehr breit aufgestellt, es soll ja für jede/n Haferliebhaber*in etwas dabei sein. Momentan ist es uns nicht möglich, unsere biologischen Zutaten auch in unseren herkömmlichen Produkten zu verarbeiten. Das liegt hauptsächlich daran, wie die Produkte gekennzeichnet werden und wie sich dementsprechend der Preis zusammensetzt. In Deutschland ist es nicht erlaubt, Bio-Produkte anzureichern, aber unsere Verbraucher*innen bevorzugen vor allem Calcium- und Vitaminangereicherte Produkte. Unsere Zutaten werden allerdings ständig weiterentwickelt, was dazu führen kann, dass wir in Zukunft eine größere Auswahl an Bio-Produkten haben werden. Never say never!

Wie schaffen wir es die sogenannte Consumer-Citizen-Gap zu überwinden?

Vielen Dank für deine wichtige Frage. Unsere Motivation ist es, den Wandel hin zu einer pflanzenbasierten Ernährung voranzutreiben und dabei so viele Menschen zu erreichen wie nur möglich. Die Lebensmittelindustrie verursacht ca. 24% der globalen Treibhausgasemissionen. Im Klartext: Das, was wir jeden Tag essen und trinken, hat einen massiven Einfluss auf das Klima. Das bedeutet auch, dass jegliche Veränderung, die wir in diesem Bereich bewirken, einen immensen Unterschied machen kann. Wir als Unternehmen setzen alle Hebel in Bewegung, die wir erreichen können. Daher haben wir eine Initiative für mehr CO2e-Transparenz in der Lebensmittelbranche gestartet und tolle Partner*innen gewonnen, die - genau wie wir - alles geben, um die Menschen für den Impact, den die individuelle Ernährung und das eigene Konsumverhalten auf das Klima haben kann, zu sensibilisieren. Am Ende liegt es aber in der Hand jedes einzelnen Menschen, wie er oder sie mit dieser Verantwortung umgeht. Jedes neu gewonnene Haferherz ist ein Babystep in die richtige Richtung!